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    <title>Sun (...don&apos;t you rise no more)</title>
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    <dc:publisher>Der Anti-Blog-Blog</dc:publisher>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    <dc:date>2008-07-02T08:59:26Z</dc:date>
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    <title>Sun</title>
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    <title>Ursachen, Wirkungen und die Ironie dabei</title>
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    <description>Veganer sind gute Menschen. Weil sie keine tierischen Produkte zu sich nehmen. Weil sie stattdessen ihre Ernährung vor allem auf Gemüse ausrichten. Und natürlich Sojaprodukte. Auch gesundheitsbewusste Menschen vertrauen auf Soja. Weil Sojaprodukte sehr cholesterinarm sind zum Beispiel.  &lt;br /&gt;
Zusammenfassend isst Soja, wer der Welt oder sich selbst etwas Gutes tun möchte. &lt;br /&gt;
Mir war Soja, vor allem in den Formen Tofu und Sojamilch immer sehr suspekt, wer einmal gekostet hat ohne die Welt retten zu wollen oder gesundheitsfanatisch veranlagt zu sein, mag mich vielleicht verstehen. Alle anderen sollten vielleicht an dieser Stelle aufhören zu lesen, wenn sie weiterhin erhobenen Hauptes ihren Mitmenschen ihren Fleischkonsum und die ungesunde Ernährung vorhalten möchten.&lt;br /&gt;
Denn eigentlich ist Soja der Teufel. Naja, nicht Soja an sich, aber der Sojaanbau und die Industrie die dahinter steht. Denn die meisten Anbaufelder befinden sich im südamerikanischen Regenwald, genauer gesagt in Brasilien. Dort wird Soja in Massenanbau angepflanzt und natürlich tut man das nicht inmitten der immergrünen Vegetation der Wälder, sondern auf den brandgerodeten Flächen, auf denen sich vorher die immergrüne Vegetation der Wälder befand. Um die riesigen Erntemengen aus dem Regenwald zwecks Weiterverarbeitung auszuführen, werden riesige Straßennetze in die schon seit ewigen Jahren als schützenswert erkannte Natur getrieben. Auch eher schlecht für die Regenwälder ist die Eigenschaft von der Pflanzen, den Boden auszudünnen und so die ohnehin schon dünne Humusschicht sehr schnell unfruchtbar zu machen, was zur Folge hat, dass immer neue Anbauflächen benötigt werden. Die natürlich auch brandgerodet werden, was sich nicht sehr positiv auf die weltweite CO2 - Bilanz auswirkt. Und um den Hasen noch richtig Fett zu machen, vertreibt die Bohnenindustrie ansässigen Kleinbauern, was zu großen sozialen Problemen führt. &lt;br /&gt;
&quot;Ha!&quot; , möcht ich da schreien, &quot;ihr Veganer und Vegetarier und ihr Ökofritzen, ich ess wenigstens nur n paar Viecher, aber ihr, ja IHR zerstört den Regenwald und die Ozonschicht und ihr beschleunigt den Treibhauseffekt und ihr macht sowieso schon arme Bauern arbeitslos! Ihr seid böse, BÖSE!&quot; Leider macht der Anteil der Sojaprodukte, die vom Menschen verzehrt werden nur 30% der Gesamtmenge aus. Der Rest wird nämlich dazu verwendet die Tiere zu mästen, die ich verzehre. Verdammt. Anscheinend sind wir doch alle gleich dämlich. Die Einen haben nur ein besseres Gefühl dabei.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nachzulesen auch &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.regenwald.org/schwerpunkte.php?id=2&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,456376,00.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;www.abendblatt.de/daten/2006/05/24/566227.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Der Anti-Blog-Blog</dc:rights>
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    <title>The Brighton Port Authority</title>
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    <description>Geiles Lied. Bestes Video.&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
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    <title>Qualität am Mittag</title>
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    <description>Ich liebe Punkt Tsswölf!!!!!&lt;br /&gt;
Ausriss aus den Kurznews: &lt;br /&gt;
&quot;Festgestellt: Schlechte Luft ist schlecht&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Bürostuhlrennen - Deutsche Meisterschaften&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Babyschildkröten treten große Reise an&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ssüssss</description>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
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    <dc:date>2008-04-28T11:36:00Z</dc:date>
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    <title>Sonntag. Gedankengänge.</title>
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    <description>Obsiegt die totale Faulheit? Oder kann sich meine Motivation, die sich schon seit Äonen irgendwo in den Unweiten meiner Wahrnehmung verborgen hält endlich aus ihrem Schattendasein befreien? Bei diesem Wetter? Wird das schwierig? Will ich das wirklich? Ich liege noch im Bett. Möchte das auch noch ein wenig beibehalten. Aber bei diesem Wetter? Muss Referat machen. Nicht mehr viel. Aber eben etwas. Was schon zu viel ist. Bin ich wirklich so faul? Oder wurde meine Motivation wirklich nur von der Macht meiner Faulheit zerschlagen? Ich glaube Ja. Und hoffe Nein. So komme ich nicht weiter. Am besten ziehe ich erst mal den Rollladen hoch. Und lasse die Sonne rein. Was mir wiederum zu hell ist. Und zu anstrengend, denn ich besitze keine Rollladenfernbedienung. Noch nicht. Falls es das noch nicht gibt, werde ich das erfinden und höllenviel Geld damit verdienen. Dann bedarf ich auch nicht mehr meiner Motivation. Gibts aber leider schon. Ein Teil von mir ist schlauer als der Andere und fährt mir dauernd über meinen gedanklichen Mund. Wär allerdings nicht schlecht wenn er das öfter tun würde. Weil mein anderer Teil echt dämlich sein kann. Das nervt. Genau wie die Tatsache, dass ich üblen Hunger verspüre, das Bedürfnis im Bett bleiben zu müssen aber größer ist. Zwickmühle hiess das in dem Spiel, in dem ich früher immer gegen meine Großmutter verloren habe. Kann jetzt auch ein schlechter Vergleich gewesen sein, ich momentan aber nicht beachten, weil mein Gehirn gerade zu viel auf einmal macht. Denken. Ein bisschen. Abschweifen. Schon eher. Existieren ohne Berechtigung. Exakt. Genauer zu beschreiben dürfte dies keinem Menschen gelingen. Cut your IQ in the half and double it. Die Hälfte von Null ist Null. Grundschulpädagogik. Gibt es in Trier nicht, weswegen sehr viel weniger weibliche Wesen hier studieren, als das der Fall wäre wenn Grundschulpädagogik hier angeboten werden würde. Noch etwas was ich erledigen muss, Grundschulpädagogik hier einführen. Wobei wir wieder bei der Faulheit wären. Wieso sag ich wir? Verdammte Blogrhetorik. Zum Teufel damit. Meine Fingerspitzen werden langsam ebenfalls lustlos und gleichen sich damit dem Rest meines Körpers an. Langsam aber stetig verstärkt sich gerade das Hungergefühl. Ein anderer Drang ist auch stark, aber dahin gehend werde ich mich jetzt nich in Einzelheiten verlieren, sonst werde ich noch verklagt oder so was. Ich mag die Staatsgewalt nicht. Die ist so repressiv. Keine Macht für Niemand. Oh Gott nein, Hippies mag ich noch weniger. Hippies sind die Hitlers der Nachkriegszeit. Autonome die Stalins. Neonazis die.... Ich hasse ziemlich viele Menschen. Oder besser gesagt Menschenschläge. Jeder der sich nach irgendetwas richtet zum Beispiel. Zu doof zum selber denken. Macht mich das zum Misanthropen? Von mir aus. Nicht die schlechteste Schublade in die man gesteckt werden kann. Diejenige, auf der Hippie steht wäre der schlechtere Treffer. &lt;br /&gt;
Essen. Jetzt. Sonst Tod.</description>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
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    <title>Erstmal Lustig</title>
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    <description>Die Schlagzeile: &quot;ICE rast in Schafherde, 3 Menschen schwer verletzt&quot; ist erstmal lustig oder? Also ich find schon. Nachdenken oder Artikel lesen verboten.</description>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
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    <title>Trends</title>
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    <description>Nummer eins Anmache momentan: &quot;Hey na du ich kenn dich aus StudiVZ.&quot; Kommt krass natürlich rüber und hört sich auch garnich nach Stalking an. Den hat wirklich Jemand gebracht. Nicht ich. Aber danke für die Blumen.</description>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Der Anti-Blog-Blog</dc:rights>
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    <title>Geil</title>
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    <dc:date>2008-04-12T19:11:00Z</dc:date>
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    <title>Aprilscherz</title>
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    <description>Ich werde von Sonnenschein geweckt. Das passiert im Moment, weil meine Vermietung immer noch nicht den Arsch bewegt hat um jemanden für meinen Rollladen zu schicken. Worum es aber garnicht geht, denn der springende Punkt war der Sonnenschein in Verbindung mit einem beginnenden Sonntagmittag. Ich werde also von Sonnenschein geweckt und spiele schon verschiedene Freizeitbeschäftigungen durch. Ich grübele darüber, wo ich Sonntags denn Grillfleisch auftreiben könnte, noch dazu in der Vorsaison und begebe mich aufgrund stärker werdenen Harndrangs ins Badezimmer. Ich beginne mich damit abzufinden, dass an den Tankstellen der Fleischverkauf wohl noch nicht gestartet worden ist, verrichte mein Geschäft, putze meine Zähne und gehe zurück in mein Zimmer um mich anzuziehen. Ich kucke aus dem Fenster und es hagelt. Ich beschliesse, im Haus bleiben und mache mir in der Küche Fertignudeln. &lt;br /&gt;
Danke Zufall. Danke dafür, dass ich mein Leben in den Mittelbreiten Europas leben darf.</description>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Der Anti-Blog-Blog</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-06T17:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://johnnycool.twoday.net/stories/4803842/">
    <title>Auf Schienen</title>
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    <description>Ich laufe, meine Schuhe bewegen sich über den von nächtlichen Schauern noch etwas nassen Asphalt. Der Asphalt auf dem Bahnhofsvorplatz ist ziemlich alt und vom Wetter und der starken Beanspruchung aufgesprungen. Ich hebe meinen Kopf und bemerke die Menschen um mich herum, beobachte sie. Jeder von ihnen läuft zielstrebig irgendwo hin. In den Bahnhof, aus dem Bahnhof, am Bahnhof vorbei. Immer darauf bedacht, so wenig Umweg wie möglich in Kauf zu nehmen. Von A nach B, schnellstmöglich. Irgendwie ist das Leben doch wie die verdammte Bahn. Niemand mag sie, aber anscheinend lebt jeder nach seinem eigenen beschissenen Fahrplan. Auf Schienen bewegt man sich vom Anfang zum Ende. Und wieder zurück, immer und immer wieder, Startbahnhof, Endstation. Links und rechts der Strecke meist wüste Trostlosigkeit. Ausrangierte Bahnhöfe, hässliche Gebäude, verschmutzte Schienen, alte Waggons, längst vergessen und vom normalen Betrieb ausgeschlossen. Graffitis, meistens dilettantisch, zieren die meisten davon. Wenn man Glück hat befindet sich wenig davon auf der Strecke. Hat man meistens jedoch nicht. Manche rasen mit beinahe wahnsinniger Geschwindigkeit, andere bummeln gemächlich vor sich hin. Die Raser legen weitere Strecken zurück, halten aber weniger oft an, immer im Stress. Die Bummelnden haben immer Zeit. Und halten meist länger. Live fast die young? Oder doch lieber schön spiessig? Jeder wie er will. Verspätungen inbegriffen. Nichts läuft glatt, nie, wie auch? Wo Betrieb herrscht, fallen Späne oder so ähnlich. An den meisten Bahnhöfen lässt man etwas zurück und nimmt etwas mit. An manchen hält man  und es passiert nichts. An manchen fährt man vorbei, meist an den Ausrangierten. Die meisten Bahnhöfe sind fast ebenso hässlich wie der Rest der Strecke. Es gibt auch Ausnahmen, doch die bestätigen die Regel nur sehr selten. So fährt man Zeit seiner Betriebsdauer hin und her und her und hin. Wer von seinen Schienen springt, wird zurückgewuchtet. Immer und immer wieder. Sind wir der Zug oder der Zugführer? Oder einfach nur ein Passagier der nicht ausssteigt? Philosophischer Mist, nichts-sagendender Unsinn.&lt;br /&gt;
Wie fast jeder hasse auch ich die Bahn. Kapitalistisches Pack. Unzuverlässig noch dazu. Bitte beachten sie, wegen einer falschen Weichenstellung hat unser Zug momentan eine Verspätung von etwa 15 Minuten. Wir bitte sie um Verständnis. Ich glaub denen gehts zu gut. 15 Minuten, wegen euch Pissern verpass ich meinen Anschlusszug. Ganz abgesehen vom Prinzip. Jetzt bin ich noch eine geschlagene Stunde später zuhause. Drei Stunden unterwegs auf einer Strecke die man, wenn man rast, mit dem Auto in Einer zurücklegen kann. Scheiss Bahn, scheiss Beitrag, scheiss Tag.</description>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Der Anti-Blog-Blog</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-21T18:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://johnnycool.twoday.net/stories/4762946/">
    <title>Tod den Frühaufstehern oder Utopie eines Studenten</title>
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    <description>Ich stehe immer morgens auf. Wer mich kennt mag jetzt denken: Der Typ der spinnt ja, wenn der aufsteht ja noch nicht mal mehr Mittag. &lt;br /&gt;
Doch da wir hier in einer Demokratie leben, habe ich, ebenso wie Menschen, die sich mit irgendwelchem Gefieder aus den Federn quälen, das Recht auf einen Tag der morgens beginnt. Und dabei sollte es egal sein, wie lang ich mal wieder gesoffen, ferngesehen oder im Internet rumgehangen habe. Und wenn ich ehrlich bin wird der Großteil der von mir verlebten Tage auf diesen 3 Grundpfeilern der menschlichen Abstumpfung errichtet. Doch Gott sei dank bin ich nur relativ selten ehrlich. Was alles ebenso mein Recht ist, genau wie jenes auf einen Tag der aus Morgen, Mittag und Abend besteht, auch wenn ich mich während des Feierabendbiers von normalen Menschen noch nicht mal annähernd in einer Wachphase befinde. &lt;br /&gt;
Gehört man zu jenen normalen Menschen kann man es sich wohl kaum vorstellen wie diskrimierend die ungläubigen Blicke sein können, die man erntet wenn man seinen 15 Uhr Imbiss als Frühstück und die warme Mahlzeit um sechs als Mittagessen bezeichnet. &lt;br /&gt;
Verdammt noch mal wie soll ich direkt nach dem Aufstehen Mittag essen? Da fehlen doch mindestens 3 Stunden, merkt ihr noch was? Versucht doch mal euch morgens um sieben eine Pizza zu schieben, ohne dass es euch anders wird. Jaaaa neee das ist eben nicht was anderes, aufgestanden ist man dann wenn man aufgestanden ist und nicht wenn irgendwelche bescheuerten Hähne krähen und wenn man gerade aufgestanden ist dann ist es Morgen. PER DEFINITION! &lt;br /&gt;
Das mit den Uhrzeiten von wegen Ab 12 Uhr ist Mittach, da is nix mehr mit guten Morgen, alles altmodischer Schnickschnack, alles überflüssig gewordener Ballast aus Zeiten in denen sowohl meine Urgrossmutter als auch die Demokratie noch jung waren. Wenn ich das Recht habe so lange zu schlafen wie ich möchte, wieso wird mir das Recht auf einen unbesorgt verlebten Morgen abgesprochen, wieso bekomme ich am Telefon ein verächtliches Schnauben zu hören wenn ich mich bei meinem Vater, der gerade von der Arbeit gekommen ist, mit Guten Morgen! melde? Wieso werde ich um meinen geruhsamen Morgen gebracht, weil ich das Frühstück ausfallen lassen muss, um die netten Rathaus- oder Postangestellten noch in ihren Öffnungszeiten zu erwischen, wieso schließen so viele wichtige Geschäfte schon dann wenn ich noch nicht mal meinen Rollladen hochgezogen habe? &lt;br /&gt;
Es muss doch mehr Menschen geben wie mich, Menschen die sich nicht von der 8 Uhr  Spießerdiktatur in die Knie zwingen lassen, Menschen die ihre Faust erheben gegen die Unterdrückung durch die Frühaufsteher, Menschen die sich der Tyrannei der Wecker widersetzen, Menschen die NEIN! sagen zum Aufstehkult und die Fesseln der Vergangenheit absprengen, um eine neue Ära zu beschreiten ohne all die Entbehrungen und ohne diese schreckliche  Diskriminierung. &lt;br /&gt;
Wie schön könnte das Leben sein wenn jeder dann aufstehen könnte wann er wollte, wenn jeder die Stunden in denen es für ihn selbst Tag sein soll, frei zwischen 12 und 24 Uhr auswählen könnte, wenn jeder zur Arbeit ginge, wenn er sich selber dazu geeignet fühlt, wenn es auch Postangestellte gäbe die nicht um 1 Uhr nach hause gehen sondern um 1 Uhr erst ihre eineinhalb Stunden Schicht beginnen? &lt;br /&gt;
Also lasst uns unsere Fäuste erheben, lasst uns Plakate schreiben und Liegestreiken, lasst uns die Tyrannei bekämpfen. &lt;br /&gt;
Und je eher wir zur Tat schreiten desto eher endet die Ausbeutung durch die Weckerindustrie, ja die Weckerindustrie wird gar überflüssig, wer braucht denn noch Wecker wenn sich ein jeder einfach seine eigene Zeit macht, wenn man selber seine eigene Zeit ist? &lt;br /&gt;
Es wird eine Revolution geben und diese Revolution wird bedeutender sein als jene in Frankreich, idealistischer, als die des Che Guevara, blutiger als der Amerikanische Bürgerkrieg und sie wird erbitterter und rücksichtsloser gefochten werden als die Anti  Raucher  Kampagne. &lt;br /&gt;
Unsere Kinder und Kindeskinder und deren Kinder werden von uns in ihren Geschichtsbüchern lesen und uns dankbar sein für das wunderbar freie Leben, dass sie durch uns in der Lage sind zu führen und werden angewidert daran denken wie es doch gewesen sein mochte, als die Zeit noch beschränkt war, bevor wir kamen, und jene von uns die das Glück haben alt genug zu werden um diese Schöne neue Welt miterleben zu dürfen, werden ihnen ebenso angewidert berichten von der schrecklichen Vergangenheit, als die Menschen die Zeit noch nicht zur freien Verfügung hatten, als es noch hieß morgens ist es bis 12 und Abends ist es bis 10 und der Morgen noch nicht mit dem Aufschlagen der eigenen Augen, sondern mit dem kollektiven Aufstehen von Millionen von Menschen begann.&lt;br /&gt;
Wir dürfen keine Zeit verlieren, wenn wir uns die Zeit zu Eigen machen wollen, wir müssen handeln, schnell handeln, so schnell wie irgend möglich. Ich werde den Anfang machen, ich werde losziehen und das Banner der Freiheit wie eine Galionsfigur, für alle sichtbar, für jeden erkenntlich, vor mir hertragen und jene die sich berufen fühlen, sollen mir folgen und mir zur Seite stehen in dem Kampf, der zu kämpfen ansteht.  Ich also werde beginnen und jeder der meine Gedanken versteht soll es mir gleich tun. Ich werde der 8  Uhr  Gesellschaft für immer den Rücken kehren und  sie wird ersticken an ihrer eigenen Angepasstheit. Und ich: Ich werde schlafen. Schlafen.</description>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Der Anti-Blog-Blog</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-06T03:29:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://johnnycool.twoday.net/stories/4762945/">
    <title>Studentisches Utopia</title>
    <link>http://johnnycool.twoday.net/stories/4762945/</link>
    <description>Zu viele Wörter für die Hauptseite. Aber trotzdem toll, deswegen &lt;a href=&quot;http://johnnycool.twoday.net/stories/4762946/&quot;&gt;HIER&lt;/a&gt; verlinkt. &lt;a href=&quot;http://johnnycool.twoday.net/stories/4762946/&quot;&gt;&lt;b&gt;Lies das, Adolf Hitler.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Der Anti-Blog-Blog</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-06T03:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://johnnycool.twoday.net/stories/4758483/">
    <title>HhO</title>
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    <description>Er steigt langsam die kurze Metallleiter hinab und hält sich an den beiden glänzenden Griffen. Schritt für Schritt lässt er sich hinab, noch lässt ihn die Kälte des Wassers erschauern. Trotz der Gänsehaut gleitet er schließlich ganz in die flüssige Masse. Wasser hat ihn schon immer fasziniert, mit all den Eigenschaften die es besitzt. Wie immer beginnt er los zu schwimmen, Armzug nach Armzug, Beinschlag nach Beinschlag. Die anderen Menschen, die um ihn herum mehr oder weniger das Gleiche tun, sind für ihn kaum wahrnehmbar. Zu weit entfernt befindet er sich gerade. Sein Körper lässt kleine Wellen entstehen, in denen sich das von ihm verdrängte Wasser einen neuen Platz sucht. Plötzlich verlangsamen sich seine Bewegungen, die Arme ziehen langsamer, die Beine schlagen langsamer, die Wellen werden kleiner. Fast schon ist er zum Stillstand gekommen, sein Körper gleitet aus. Er denkt kurz an eine Wiederaufnahme seiner Bewegungen, doch schon sinkt sein Kopf unter die Wasseroberfläche. Immer tiefer zieht es ihn, immer noch nicht zu einer Regung fähig. Langsam wird der Sauerstoff verbraucht in seinem Kreislauf, doch das Verlangen nach Luft wird unterdrückt von dem plötzlichen Gefühl der Leichtigkeit, die ihn Umgibt. Er schwebt im Wasser, das Gewicht seines Körpers ist für ihn nicht mehr spürbar und langsam weicht jegliches Gefühl einem Zustand, den zu benennen er nicht im Stande ist, auch später nicht, doch er beginnt sich völlig darin zu verlieren. Er bemerkt nicht, dass ihm langsam schwarz wird vor Augen, denn er hält diese geschlossen und die Taubheit in seinen Gliedern wird überlagert von dem wohligen Kribbeln der Freiheit. Dann fühlt er nichts mehr. &lt;br /&gt;
Die Ärzte müssen sich sehr anstrengen, um das Wasser aus seinen Lungen zu entfernen. Als er aufwacht, fragt er wieso er wieder schwer sein muss. Niemand versteht, was er damit sagen will.</description>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Der Anti-Blog-Blog</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-04T17:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://johnnycool.twoday.net/stories/4725049/">
    <title>Über Jenen am Fenster zum Hof</title>
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    <description>Das Beste an meiner neuen Wohnung war für mich von nun an einen Rollladen an dem Loch in meiner Wand zu haben. Jetzt konnte ich endlich dem ungeliebte Tageslicht den Weg in mein Zimmer versperren, wann immer ich wollte. &lt;br /&gt;
Davon habe ich dann auch großzügig Gebrauch gemacht. Zu den unmöglichsten Tages- und Nachtzeiten war mein Rollladen oft das, was man von ihm normalerweise nicht erwarten würde. Geöffnet morgens um halb 5, geschlossen zur Mittagszeit. Als ein Rebell unter den Seinen zeigte er stolz seine nonkomformistische Einstellung, lebte als Autonomer in den Tag hinein. Er eckte damit zwar schnell bei den anderen Rollläden seiner Umgebung an und immer wurde hinter seinem Rücken schlecht über ihn gesprochen, doch das kümmerte ihn nicht im geringsten, hatte er doch nichts als Verachtung übrig für diese ganzen Spießer, die sich jeden Tag pünktlich um 7 Uhr hochzogen, geschweige denn für diese halbseidenen Jalousien, die nur oberflächlich ihren Aufgaben nachgingen, aber dann doch immer die Ersten waren, die vor anderen Haustüren kehrten. Denn mein Rollladen hatte schon früh gelernt, dass Individualität von großer Wichtigkeit ist, nicht zuletzt von seinen Eltern, zwei buntbemalten Fensterläden an einer Kommune im Osten der Republik, die in ihren jungen Tagen gut mit den Bastmatten der berühmten Kommune I bekannt gewesen sein sollen. Das zumindest konnte ich den Geschichten entnehmen, denen ich oft lauschte, manchmal auch lauschen musste, denn mein Rollladen war, verständlicherweise, sehr stolz auf seine Eltern.&lt;br /&gt;
Und so verlebten wir Tag für Tag, ohne an Morgen zu denken, meist weil wir beide auf Tageslicht nicht sonderlich gut zu sprechen sind. Es schien, als wären wir durch nichts aufzuhalten, als könnte nichts den herrlichen Alltag gefährden. &lt;br /&gt;
Doch leider gehen die Guten immer zuerst von uns, wie man so oft sagt. Denn zumindest für absehbare Zeit wird mein Rollladen außer Betrieb sein. Gestern hat eines seiner lebenswichtigen Organe, der so genannte Gurt, einen schwerwiegenden Riss erlitten. Ich hoffe das Beste, damit unsere Freundschaft noch viele schöne Tage erleben darf. &lt;br /&gt;
Gute Besserung.</description>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Der Anti-Blog-Blog</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-03T17:52:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://johnnycool.twoday.net/stories/4737436/">
    <title>Märchen Nr. 1</title>
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    <description>Es war einmal ein Jüngling namens S., der strotzte nur so von Faulheit und konnte sich Tag ein Tag aus zu nichts bewegen. Und obwohl er immer und immer wieder versuchte sich zu motivieren, nichts konnte ihn dazu bringen einen Finger zu rühren. Doch eines Tages begab es sich, dass...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;- Wird fortgesetzt -&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Der Anti-Blog-Blog</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-26T18:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://johnnycool.twoday.net/stories/4724875/">
    <title>Faulheit in meiner natürlichen Umgebung</title>
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    <description>Heute bin ich aufgestanden und wollte etwas essen. Als ich mich nach der obligatorischen Urination in die Küche begab, waren leider sowohl Kühl- als auch Vorratsschrank ebenso leer wie meine Blase. &lt;br /&gt;
&apos;Irgendetwas machst du falsch...&apos;, dachte ich mir und machte mich daran,  einen Masterplan zu entwerfen, der an Genialität und Durchschlagskraft höchstens von ALGII übertroffen werden könnte. Unglücklicherweise machte mir mein in Flugzeugturbinenlautstärke revoltierender Magen auf halbem Wege einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. &lt;br /&gt;
Was wahrscheinlich der Grunde dafür ist, dass ich jetzt immer noch hungrig bin. Scheisse. Ess ich eben morgen was.</description>
    <dc:creator>Der Anti-Blog-Blog</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Der Anti-Blog-Blog</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-21T17:40:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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